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Hispaniola (span. La Española „die Spanische“) oder Kiskeya (in der Sprache der Taínos), span. Quisqueya, ist mit einer Fläche von etwa 76.480 km² die zweitgrößte der Westindischen Inseln und gleichzeitig der Großen Antillen. Auf der Insel liegen die Staaten Haiti und Dominikanische Republik.
Die Einheimischen nannten die Insel Aytí, woraus die heutige Bezeichnung „Haiti“ entstand. Haiti bezeichnete also ursprünglich die gesamte Insel.
Christoph Kolumbus nannte die Insel La Isla Española („die spanische Insel“). Die Engländer verballhornten den Namen zu Hispaniola („Kleinspanien“).
Die Insel Hispaniola wurde in der Kolonialzeit politisch in einen spanischen Ostteil, Santo Domingo (oder San Domingo) genannt (nach der gleichnamigen Stadt), und einen französischen Westteil, Saint Domingue (oder Saint-
In diesem Artikel ist, wenn nicht ausdrücklich von der Stadt gesprochen wird, mit Santo Domingo immer der Ostteil Hispaniolas gemeint. Auch ist mit Haiti der Klarheit wegen immer der Staat im Westteil der Insel gemeint.
Ungefähr 90 km westlich liegt die größte Antilleninsel Kuba und 190 km westlich liegt Jamaika, 120 km östlich Puerto Rico, 250 km nördlich die Gruppe der Turks-